21.10.2010: Unterstützung der Berufsfeuerwehr
       
       
 Einsatzübersicht:
 Datum: 21.10.2010
 Alarmierung: 16:50 Einsatzende: 21:00
 Einsatzdauer: 4 std.
 Einsatznummer: 74 Einsatzkategorie: B:Gebäude2
 Einsatzort: Eberswalde/ Finow
 Einsatzmeldung: Unterstützung der Berufsfeuerwehr
   
 Alarmierte Kräfte:
 BF Eberswalde; FF Eberswalde
 
Eingesezte Fahrzeuge:
 
       
 Einsatzbericht:
       
 Am 21.10.2010  kam es zu einem Brand in einem Wohnhaus in der Ortschaft Zepernick. Da sich der Einsatz über einen längeren Zeitraum hinzog und weitere Atemschutzgeräte gebraucht wurden, entschloss sich der Einsatzleiter den Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz (GW-A/S), der bei der Berufsfeuerwehr stationiert ist, nachzualarmieren. Da der örtliche Brandschutz trotzdem sichergestellt werden musste und weiteres Personal zur Besetzung des GW-A/S benötigt wurde, alarmierte der Schichtführer der BF telefonisch zwei Kameraden unserer Wehr, um 16:50 Uhr zur Unterstützung der BF und zur Überführung des GW-A/S. Gegen 21:00 Uhr war der Einsatz in Zepernick dann beendet.
 
       
 Einsatzfotos:
       
       
       
 Pressebericht:
       
 Bericht MOZ vom 22.10.2010
 
       
 Zwei Verletzte bei Wohnhausbrand 
       
 
 
       
 Zepernick (moz) Alarm für die Feuerwehr: Kurz nach 16 Uhr war gestern ein Brand in einem zweigeschossigen Wohnhaus an der Schönower Straße 54 ausgebrochen. Als die ersten Einsatzkräfte der Wehren aus Zepernick und Schwanebeck eintrafen, stand das Gebäude bereits fast vollständig in Flammen. „Wir hatten zunächst die Meldung erhalten, dass sich noch Menschen im Haus befinden. Das war glücklicherweise nicht mehr der Fall“, sagte Einsatzleiter Thomas Bielicke.

Nach Polizeiangaben befanden sich insgesamt vier Personen bei Ausbruch des Brandes im Gebäude, darunter der Eigentümer. Darüber hinaus hielten sich noch drei weitere Männer in den Räumen auf, die offenbar zu Besuch waren. Zwei Männer mussten wegen Rauchgasvergiftung behandelt werden. Ein angeforderter Rettungshubschrauber, der auf einem Feld an der Schönerlinder Straße gelandet war, brachte einen Verletzten in das Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn. Der andere kam in das Klinikum Berlin-Buch. Die anderen Männer wurden am späten Nachmittag in der Polizeiwache Bernau vernommen.

„Das Problem war die starke Rauchentwicklung“, so Bielicke. Er hatte deshalb weitere Feuerwehren nachgefordert. So eilten die Fahrzeuge aus Ahrensfelde und Lindenberg in die Schönower Straße, die Feuerwehr Bernau beteiligte sich am Einsatz und aus Eberswalde kam ein Atemschutzgerätewagen. Rund 30 Männer und Frauen waren im Einsatz.Die Polizei sperrte den Brandort mit mehreren Beamten weiträumig ab.

„Das Haus ist nicht mehr zu retten“, so Bielicke gegen 
17.30 Uhr. Im hinteren Bereich war es zu diesem Zeitpunkt bereits teilweise eingestürzt. „Auf dem Dach war eine Photovoltaik-anlage installiert, da ist das Löschen nicht ungefährlich“, so der Einsatzleiter.

Zur Brandursache lagen zunächst noch keine Erkenntnisse vor. In der Küche soll es zuvor einen Knall gegeben haben.
Die Ursache war zunächst nicht bekannt – Polizei ermittelt


Quelle: MOZ

 
       
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